Kompetenzen im Umgang mit digitalen Medien
(Redecker, 2017; Puentedura, 2014; Feierabend et al., 2017; Lewalter et al., 2022)
In einer Zeit, in der der Bestand an digitalen Tools stetig wächst, eröffnen sich neue Möglichkeiten, Lehr- und Lernprozesse im Chemieunterricht innovativ zu gestalten. Um das volle Potenzial dieser digitalen Ressourcen ausschöpfen zu können, ist es unerlässlich, dass diese digitalen Tools didaktisch sinnvoll und durchdacht in den Unterricht integriert werden. Lehrkräfte spielen dabei eine zentrale Rolle: Als Gestalter des Unterrichts müssen sie über die notwendigen Kompetenzen verfügen, um eine effektive Implementierung sicherzustellen.

Abbildung: DigiCompEdu abgeändert nach Redecker (2017).
Der Europäische Rahmen für digitale Kompetenzen von Lehrenden (DigCompEdu) bietet einen wissenschaftlich fundierten Bezugsrahmen, der die essenziellen Elemente veranschaulicht, welche die digitale Medienkompetenz für Lehrkräfte definieren (Redecker & Punie, 2019). Die Kompetenzen von Lehrkräften im Umgang mit digitalen Medien werden dabei in sechs Kompetenzbereichen verortet. Dieser Rahmen ermöglicht es Lehrkräften, ihre eigenen digitalen und medienbezogenen Lehrkompetenzen systematisch zu reflektieren, zu erwerben und zu vertiefen.
Tipp: Selbsteinschätzung der eigenen Kompetenzen!
Aufbauend auf dem DigiCompEdu (und der bayrischen Adaption dessen – DigiCompEdu Bavaria) entwickelte das ALP Dillingen ein Selbsteinschätzungstool zur Einschätzung der eigenen Kompetenzen innerhalb des DigiCompEdu. Die Daten der Umfragen werden dabei nicht dauerhaft gespeichert. Hier geht es zum Selbsteinschätzungstool.
© Zerouali, A., Brinkmann, J., Frömmel, M. & Koenen, J. (2024) Toolbox Lehrerbildung – ViFoNet Fortbildungsmodul: Kompetenzen im Umgang mit digitalen Medien. (URL).